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Sehenswürdigkeiten in Nürnberg

Wie wir alle wissen ist München nicht die einzige große Stadt in Bayern. Darum stellen wir ihnen hier auch die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Nürnberg vor: Von einem Weltbekannten Museum bis zu einigen geschichtsträchtigen Gebäuden kann man auch in dieser schönen Stadt alles finden! Aufgrund der großen Auswahl an Sehenswürdigkeiten haben wir ihnen hier unsere Favoriten in folgendem Text zusammengestellt:




Germanisches Nationalmuseum

Ein Teil der Fassade des Germanischen Natinalmuseums

Ein Teil der Fassade des Germanischen Natinalmuseums

Öffnungszeiten

Das Museum generell hat von Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr, am Mittwoch von 10 bis 21 Uhr geöffnet und am Montag Ruhetag. Außerdem ist es am Mittwoch, den 19. Oktober 2016 ganztägig geschlossen. Das Archiv, die graphische Sammlung und das Münzkabinett hat von Dienstag bis Freitag täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Die Bibliothek des Museums kann man von Montag bis Freitag zwischen 9:30 Uhr und 18 Uhr und am Mittwoch zwischen 9:30 Uhr und 20 Uhr besuchen.

Eintrittspreise

 PreisAnmerkungen
Regulär8 Euroab 18 Jahren
Ermäßigt5 EuroNur für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Erwerblose und Gruppen (ab 10 Personen)
Familien-/Kleingruppenticket10 Euro GesamtpreisZwischen drei und sechs Personen, davon maximal zwei über 18 und maximal vier unter 18 Jahre
Gruppenticket1 Euro pro PersonNur für Klassen und Jugendgruppen

Der Eintritt in das Museum ist zudem jeden Mittwoch ab 18 Uhr frei, jedoch muss man für die Sonderausstellungen immer, auch zu dieser Zeit, Eintritt bezahlen.

Man bekommt bei Vorlage eines gültigen/tagesaktuellen Tickets des VGN einen Rabatt und muss dann anstatt den regulären acht Euro nur noch sieben Euro zahlen.

Geschichte des Museums

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg wurde im Jahre 1853 eröffnet und besteht noch heute im Kern aus den alten Gebäuden des Kartäuserklosters, welches zuvor an der Stelle stand, an der heute das Museum zu finden ist. Man gründete dann auch bereits im Jahre 1853 die „Literarisch-artistische Anstalt des germanischen Museums“, die später zu dem hauseigenen Verlag des Museums werden sollte.

Zur Zeit des dritten Reichs galt das Museum nicht wie viele andere berühmten Museen als Identifikationspunkt des NS-Regimes, es kam aber zur Kapitulation des Museum-Verlages, was bedeutet, dass diese sich bei den zu der Zeit herausgegebenen Büchern strikt an die, von der NSDAP vorgegebenen, Richtlinien hielten. Nachdem im Jahr 1941 fast die gesamten Ausstellungsstücke auf 18 verschiedene, außerhalb des Museumgeländes liegende verlegt wurden, wurde der Betrieb des Museums sehr stark beeinträchtigt. Die wohl schwierigsten Jahre in der Museumsgeschichte sind aber wohl die Jahre von 1943 bis 1945, in denen das gesamte Museum durch die abgeworfenen Bomben sehr stark beschädigt und ein Großteil der noch im Museum übrigen Ausstellungsstücke zerstört wurde.

Direkt nach dem Ende des Krieges wurde am 15. August 1945 die kommunale Arbeit im Museum wieder aufgenommen und der Wiederaufbau begonnen. Im Jahr 1947 konnte dann schließlich in einigen renovierten Räumen mit Hilfen der Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen ein Teil der Kunstsammlung wieder eröffnet werden. Nach der Gründung der „Bundesrepublik Deutschland“ trugen auch wieder alle Bundesländer des Westens das Museum, seit der Wiedervereinigung kamen auch die Bundesländer der ehemaligen DDR dazu. Seit dem Jahr 1994 wurden dann unter dem Generaldirektoren Georg Ulrich Großmann auch vermehrt Gebäudesanierungen, mehr Forschungsarbeit und die Neueinrichtung der verschiedenen Sammlungen durchgeführt.

Heute kann das Museum im Jahr circa 290.000 Besucher im Jahr begrüßen und beherbergt über 1,3 Millionen Ausstellungsstücke und Objekte in den verschiedenen Sammlungen.

Adresse und Anfahrt

Das Germanische Nationalmuseum liegt in der Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg. Damit sie sich besser orientieren können und ihre Anfahrt zum Museum individuell planen können, haben wir ihnen den Standort des Museums in einer Karte übersichtlich dargestellt:

Sonstige Informationen

Das Fotografieren ist in der Ausstellung erlaubt, sofern man keinen Blitz verwendet. Auch das mitnehmen von kleinen Taschen/Rucksäcken ist erlaubt, jedoch müssen größere Gepäckstücke an der Garderobe abgegeben werden, an der man auch seinen Jacke und andere Kleidungsstücke abgeben kann.
Wenn sie noch mehr über das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erfahren wollen, dann besuchen sie doch www.gnm.de.

Reichsparteitagsgelände

Diesen Namen trägt das, im Südosten von der Stadt Nürnberg liegende und 380 Hektar große, Gelände auf dem in den Jahren 1933 bis 1938 immer im September die Reichsparteitage der NSDAP stattfanden. Das Gelände, das man heute noch besichtigen kann, „verbindet“ den alten Tiergarten mit dem Moorbrunnenfeld und den Bahnhof Dutzendteich.

Besucherinformationen

Auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg gibt es mittlerweile eine Art Museum das man auch besichtigen kann. Der Kern dieses Museums besteht aus großen Tafeln an 23 Stellen über das Gelände verteilt, auf denen wahlweise auf Deutsch oder in Englisch Informationen über die damalige Bedeutung des Geländes für die Nationalsozialisten und dessen Funktion zu sehen sind. Geöffnet hat dieses Museum Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 18Uhr und Samstag sowie Sonntag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr.

Die Eintrittspreise für das Reichsparteitagsgelände haben wir für sie in der folgenden Tabelle zusammengestellt:

 PreisAnmerkungen
Regulär5 EuroAb 18 Jahren
Ermäßigt3 EuroKinder (bis 18 Jahre), Schüler, Studenten, Freiw. Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, FSJ
Schulklassen1,50 Euro pro SchülerNur im Klassenverband
Gruppenticket4 Euro pro PersonAb einer Gruppengröße von mindestens 15 Personen
Kleingruppenkarte 15,50 Euro GesamtpreisEin Erwachsener und maximal drei Kinder unter 18 Jahre
Kleingruppenticket 210,50 Euro GesamtpreisZwei Erwachsene und maximal drei Kinder unter 18 Jahre

Man kann seine Eintrittskarte für das Reichsparteitagsgelände auch in eine Tageskarte umfunktionieren. Tageskarte bedeutet, dass man dann mit dem gleichen Ticket noch andere Museen in Nürnberg besuchen kann. Hierzu muss man auf den eigentlichen Eintrittspreis einen Aufpreis von 2,50 Euro bezahlen.

Geschichte

Die Tribüne am Zeppelinfeld auf dem Reichsparteitagsgelände

Die Tribüne am Zeppelinfeld auf dem Reichsparteitagsgelände

Auf dem Reichsparteitagsgelände standen zu NS-Regime-Zeit das Luitpoldstadion, die Luitpoldhalle(nach Bombentreffer wurd sie im Jahr 1950 abgetragen), die Kongresshalle(nie komplett fertig gestellt), das nie fertig gebaute Deutsche Stadion, das ebenfalls nie fertiggestellte Märzfeld, das Städtische Stadion/Stadion der Hitlerjugend (heute Stadion des 1.FC Nürnberg), das Zeppelinfeld sowie die Zeppelinhaupttribüne (einziges fertiggestelltes Gebäude auf dem Reichsparteitagsgelände) und die KdF-Stadt (heutiges Gelände des 1. FC Nürnberg), welche bei einem Bombenangriff schon im Jahr 1942 wieder abbrannte. Außerdem gab es noch weitere Bauwerke wie die Große Straße, die Arbeiter-Wohnkomplex (heute Altenheim und Asylantenunterkunft) , die verschiedenen Lagerbereiche, die Trafostation, der Bahnhof Märzfeld (ab 1938 genutzt, aber nie komplett fertig gestellt) und eine SS-Kaserne.

Die Luitpoldarena wurde im Jahr 1933 durch eine Aufmarschfläche ersetzt, in der Luitpoldhalle fanden die Parteikongresse statt, die Kongresshallte war das Kongresszentrum der Nationalsozialisten, die große Straße war die „Hauptstraße“ des Reichparteitagsgeländes, das Deutsche Stadion sollte das größte Stadion der Welt werden (es kam nur zum Bau eines Modells im Maßstab 1:1), auf dem Märzfeld sollten Schaumanöver der Wehrmacht stattfinden, im Städtischen Stadion fanden die Wettkämpfe der Hitlerjugend statt, auf dem Zeppelinfeld und dessen Tribüne fanden Veranstaltungen und Apelle statt, in der KdF-Stadt wurde ein Teil der Ausstellungsbauten für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin wieder aufgestellt, der Arbeiter-Wohnkomplex diente als Unterkunft für die „Deutsche Arbeitsfront“, die Trafostation versorgte das gesamte Gelände mit Strom und die Bahnhöfe dienten zur Anreise der Teilnehmer.

Nach dem Krieg ging ein Teil des Geländes an den 1. FC Nürnberg, der dieses auch heute noch verwendet und auf anderen Geländeabschnitten fanden Konzerte und andere Veranstaltungen wie Volksfeste statt. Das Nürnberger Volksfest findet übrigens auch heute noch zwischen der Großen Straße und der Kongresshalle statt. Über einen Teil des Geländes geht heute auch ein Teil der Rennstrecke des DTM-Rennens von Nürnberg, das dort einmal im Jahr stattfindet. Mittlerweile ist die Zeppelintribüne wegen Einsturzgefahr gesperrt und im Zuge der Siegesparade der Alliierten alle Hakenkreuze auf dem Gelände entfernt worden.

Seit dem 25. Mai 2006 kann gibt es auch die oben beschriebenen 23 Informationstafeln.

Adresse

Das Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgeländes liegt in der Bayernstraße 10, 90478 Nürnberg. Damit sie sich ein besseres Bild machen können, haben wir hier folgende Karte für sie vorbereitet:

Wenn sie mehr über das Reichsparteitagsgelände erfahren wollen dann besuchen sie doch www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum.

Spielzeugmuseum Nürnberg

Besucherinformationen

Ein Schild das in Richtung Spielzeugmuseum zeigt

Ein Schild das in Richtung Spielzeugmuseum zeigt

Die Grundsätzlichen Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr. Außer zu Zeit des Christkindelmarktes ist Montag Ruhetag des Museums.

Das Spielzeugmuseum Nürnberg hat sehr viele verschiedene Sonderöffnungszeiten, wodurch man leicht den Überblich verlieren kann, deswegen sind hier alle Sonderöffnungszeiten des Museums aufgelistet:

NameÖffnungszeit
In der Zeit des Christkindlesmarktes auch: Montag10 - 17 Uhr
Während der Spielwarenmesse: Freitag, Samstag, Sonntag10 - 21 Uhr
3. Oktober10 - 18 Uhr
1.November10 - 18 Uhr
24. DezemberGeschlossen
25. DezemberGeschlossen
26. Dezember10 - 18 Uhr
31. Dezember10 - 18 Uhr

Die Eintrittspreise für das Spielzeugmuseum finden sie hier aufgelistet:

 PreisAnmerkungen
Regulär5 EuroAb 18 Jahren
Ermäßigt3 EuroKinder (bis 18 Jahre), Schüler, Studenten, Freiw. Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, FSJ
Schulklassen1,50 Euro pro SchülerNur im Klassenverband
Gruppenticket4 Euro pro PersonAb einer Gruppengröße von mindestens 15 Personen
Kleingruppenkarte 15,50 Euro GesamtpreisEin Erwachsener und maximal drei Kinder unter 18 Jahre
Kleingruppenticket 210,50 Euro GesamtpreisZwei Erwachsene und maximal drei Kinder unter 18 Jahre

Auch hier gilt die beim Reichsparteitagsgelände schon beschriebene Tageskartenregelung:
Tageskarte bedeutet, dass man dann mit dem gleichen Ticket noch andere Museen in Nürnberg besuchen kann. Hierzu muss man auf den eigentlichen Eintrittspreis einen Aufpreis von 2,50 Euro bezahlen.

Allgemeine Informationen

Das Haus des Spielzeugmuseums wurde im Jahre 1517 das erste Mal in einer Urkunde erwähnt und ist somit schon an die 500 Jahre alt. Ein Großteil der rund 12.000 Sammlungsstücke stammen aus der privaten Spielzeugsammlung von Lydia (1897-1961) und Paul (1896-1982) Bayer und sind heute Eigentum des Museums. Das Museum ist heute 1.400 Quadratmeter groß, eines der bekanntesten Spielzeugmuseen der Welt und wurde im Jahre 1971 gegründet. Die Sammlung des Museums besteht aus circa 87.000 Stücken von denen aber nur ein kleiner Teil auch wirklich im Museum zu sehen ist. Heute kann das Museum durchschnittlich 150.000 Besucher im Jahr begrüßen.

Adresse

Das Spielzeugmuseum befindet sich in der Karlstraße 13 bis 15, 90403 Nürnberg. Damit sie sich ein besseres Bild von der Lage des Museums machen können, haben wir ihnen folgende Karte hinzugefügt:

Sollten sie noch mehr über das Spielzeugmuseum in Nürnberg erfahren wollen, dann können sie www.museen.nuernberg.de/spielzeugmuseum besuchen.